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Fanfarlo gehen mit ihrem Zweitwerk „Rooms Filled With Light“ neue

Fanfarlo gehen mit ihrem Zweitwerk „Rooms Filled With Light“ neue Wege. S Cathy Lucas plaudert ver Hackordnungen innerhalb der Band und bildende Erlebnisse fernab der Heimat.

Als IndieBand in der britischen Poplandschaft nach Aufmerksamkeit zu lechzen, f in den letzten Jahren besonders schwer. Wie Pilze schie die vonzartbishartCombos auf der Insel aus dem Boden, und nur die Wenigsten erfreuen sich letztlich an Rampenlicht. Fanfarlo ist eine der Bands, die sich erfolgreich aus dem an IndiePoplastigen InselKl freischwimmen konnte. Bereits mit ihrem Deb „Reservoir“ aus dem Jahr 2009 sorgte das Quintett f reichlich viele hochgezogene Mundwinkel unter SzeneKennern. Drei Jahre sp erscheint nun der langersehnte Nachfolger „Rooms Filled With Light“, mit dem sie die angeh Lobges der Vergangenheit weiter anfeuern wollen. Wir baten S Cathy Lucas ans Telefon und sprachen mit ihr das neue Schaffen, ver Hierarchien und exotische Reiseziele. Ihr musstet seinerzeit promo und vermarktungstechnisch ziemlich viel selbst in die H nehmen. Lief es dieses Mal etwas entspannter ab?

Cathy: Oh, ja. Der gesamte Ablauf beim ersten Album glich einem endlosen Treppengang. Sobald eine Stufe erklommen wurde, wartete bereits die n auf uns. Das war nicht immer einfach und bisweilen auch sehr nervenaufreibend und anstrengend. Bei der neuen Scheibe konnten wir uns wesentlich besser fokussieren. Ich meine jetzt nicht nur die Musik, sondern auch das ganze Drumherum. Es ist einfach ein anderes Gef als vor drei Jahren und wir sind alle sehr aufgeregt, keine Frage. Ich glaube, es war auch wichtig f uns, damals diesen Weg zu gehen, um das Heute auch wirklich sch zu k Letztlich hat uns die „normalere“ Herangehensweise bei diesem Langspieler auch geholfen, bessere Arbeit abzuliefern. Das Album ist wesentlich unlimitierter und experimenteller als „Reservoir“. Jeder einzelne von uns hat eine pers und musikalische Entwicklung hinter sich, die sich auf der Platte wiederspiegelt. Was hat euch zu diesem Schritt bewogen?

Cathy: Uns war es einfach wichtig, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen. Ich w jetzt nicht behaupten, dass wir uns auf „Rooms Filled With Light“ v neu definieren, aber man merkt einfach, dass die Band im Vergleich zum ersten Album gewachsen ist. Die letzten drei Jahre haben uns selbstbewusster und zielgerichteter gemacht. Wir wollten uns nicht einfach nur wiederholen, sondern so viel wie m ans Tageslicht f was sich an kreativer Energie in der Vergangenheit angesammelt hatte. Es gab viel herauszufinden, sowohl vom Songwriting her, wie auch vom technischen Ansatz. Am Ende wollten wir einfach eine einzigartige Atmosph kreieren, und das haben wir, glaube ich, ganz gut hinbekommen. Hat sich die „Rangfolge“ auf dem neuen Album etwas ver

Cathy: Nun, das erste Album war als Skizze bereits komplett fertig, als Simon seinerzeit mit den geschriebenen Songs aus Schweden zu uns stie Dieses Mal wurde alles schon etwas gerechter aufgeteilt (lacht). Simon hatte zwar wieder die Grundideen und Texte fertig, aber die Ausarbeitung und das Finalisieren seiner Skizzen war dann Bandsache. Konntet ihr dieses Mal auch im MidiBereich t werden? Mir kam zu Ohren, dass das aufgrund des „VintageHaushaltes“ des Vorg Peter Katis auf eurem Deb nicht m war.

Cathy: Peter hat damals einen tollen Job gemacht, auch wenn wir sicherlich das eine oder andere vielleicht noch h ausprobieren wollen. Aber wie du schon sagst, bei Peter war halt alles ziemlich „Oldschool“, was bei vielen Ideen aber auch von Vorteil war. Ben Allen ist ein toller Mensch und zudem ein begnadeter Produzent, der ein unglaubliches Ohr f poppige Melodien hat. Ich empfinde das Album als nicht ganz so romantisch wie unsere Werke aus der Vergangenheit, und dennoch schwebt dem Ganzen ein sehr positiver Vibe. Das ist zum gro Teil auch Bens Verdienst. Wie wichtig sind f euch die Videos zu den Songs?

Cathy: In erster Linie macht es uns viel Spa Au erscheinen die jeweiligen Songs durch die visuelle Unterst nochmal in einem ganz neuen Licht. Wir sind sehr interessiert an jeglicher Form von Kunst. Wir gehen alle gerne ins Kino, besuchen Ausstellungen oder besch uns auch sonst viel mit anderen Dingen neben der Musik. Zudem haben wir f die Videos fantastische Leute zur Seite gestellt bekommen wie Tim Nackashi oder Alex Southam, die wundervolle Arbeit geleistet haben. Dass die Clips letztlich so ausgereift wurden, hatte auch viel damit zu tun, dass wir viel Zeit hatten. Die Scheibe war im Juni bereits fertigestellt, und als klar wurde, dass sie nicht vor Februar ver werden w haben wir die Phase einfach so gut es ging versucht zu nutzen. Die Videos waren daher der ideale Zeitvertreib (lacht). Erst vor kurzem wart ihr in S zu Gast. Wie war’s?

Cathy: S war gro Das Ganze entwickelte sich irgendwie zu einer Art Bildungsreise f uns. Wir waren regelrecht auf Entdeckungstour und haben probiert, so viel wie m an Neuem aufzusaugen. Wir haben viel den Koreakrieg erfahren, Gespr mit Einheimischen gef und soweit es ging versucht, das Land und seine Kultur kennenzulernen. Wir spielten etwas au in einer ziemlich seltsamen Location. Es war ein riesiges ultramodernes Geb Ich habe keine Ahnung, was dort sonst veranstaltet wird, aber an jenem Abend durften wir dort spielen. Es waren aber auch nicht viele da (lacht). Die, die da waren, hatten aber ihren Spa und es kamen sogar einige nach dem Gig auf uns zu und wollten, dass wir ihre mitgebrachten Alben von uns signieren. Das ist schon ziemlich verr wenn du so weit von zu Hause weg bist, und merkst, dass deine Arbeit selbst am anderen Ende der Welt wahrgenommen wird. Das ist schon unheimlich spannend. Wenn unsere Karriere von heute auf morgen beendet werden w w solche Augenblicke sicherlich die, die mir am ehesten in Erinnerung blieben. So eine Reise werden wir demn auch in die T starten. Auf eurer Homepage kann man sich durch kleine Filmchen und ausf Berichte von euch fast jeden eurer Schritte auf dem Laufenden halten. Nur wenige Bands pr sich auf ihrer Webseite derma offen und zug Wie wichtig ist euch der Austausch mit euren Fans?

Cathy: Ich denke, dass es heutzutage einfacher denn je ist, die Leute auf dem Laufenden zu halten. Das Internet bietet unglaublich viele M daf Warum das viele andere K scheinbar nicht so sehen, ist mir, ehrlich gesagt, ein R Uns ist es wichtig, mit unseren Fans in Kontakt zu treten und sie so viel wie m an unserem Alltag teilhaben zu lassen. Wir kriegen viel Feedback f all die kleinen Posts auf unserer Seite, und das best uns nat diesen Weg des Miteinanders und der Kommunikation weiter zu pflegen.

Cathy: Ja und Nein (lacht). Es gibt einige in der Band, die sich auf nichts anderes so sehr freuen, wie auf die bevorstehende Tour. Es gibt aber auch andere, die eher ein zwiesp Verh zum Leben „on the road“ haben. Ich z mich eher zu Zweitgenannten (lacht).

Cathy: Ich spiele schon gerne live, und ich finde es auch aufregend an fremden Orten zu sein. Aber so eine Tour ist etwas anderes, als mal eben drei Tage in die T zu jetten, verstehst du? Es ist ein langer Zeitraum ohne Freunde und Familie. Das ist das, was mir am meisten fehlt. Ich bin lieber bei uns zu Hause und t mit den Jungs an neuen Ideen oder Songs. Das kann ich mir aber die n Monate erst einmal abschminken (lacht).